Magnetfeld unterstütztes Licht-Therapiegerät

Das Magnetfeld unterstützte Licht-Therapiegerät (MLT) ist ein medizinisches Gerät, das durch die synchrone Modulation von Magnetfeld und Licht die Wirkung der einzelnen Therapieformen erheblich verstärkt. Es wurde ursprünglich zur Beschleunigung von Heilungsprozessen bei Pferden entwickelt. Durch die Weiterentwicklung der Applikatoren konnte das MLT auch erfolgreich im Pferdesport zur schnelleren Regeneration der beanspruchten Muskeln und Sehnen eingesetzt werden.

Positive Erfahrungen liegen vor bei:

  • Satteldruckstellen (Vermeidung von Narben)
  • Scheuerstellen
  • Muskelfaserrissen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Knorpelaufbau in Gelenken
  • Hufrehe (Hornaufbau/Huffestigung)

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Wundbehandlung mit dem Magnetfeld- Lichttherapie- Gerät und MMS („Miracle Mineral Supplement“)  beim Pferd.
Zeitraum: 11.06. – 15.08.2014

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Patient: Titania bint Tirana, Pferd, geb.: 20.05.2014

Behandelt mit MMS: Unter www.jimhumblemms.de nachzulesen.
Verwendetes MLT-Gerät: MLT – Magnetfeld-Lichttherapie-Gerät von
Prosaani (www.prosaani.de) zur Verfügung gestellt.

 

Zu Christi Himmelfahrt bekamen wir Titania als Waisenfohlen zu uns nach Erlau da die Mutter bei der Geburt verstorben war. Leider hatten wir das Pech das am 2. Lebenstag von Titania eine Fohlenlähme festgestellt wurde. Wir hatten das Glück das unser Tierarzt zu später Stunde noch bereit war zu kommen. So warteten wir mit Titania auf den Tierarzt. Wir waren uns absolut im Unklaren ob wir Titania und uns das zumuten konnten. Aber nach langem Gespräch mit dem Tierarzt haben wir uns entschlossen es zu versuchen und so bekam Titania ihre erste Antibiotikaspritze.

Ab nun hieß es bis zum 4. Juli 2x täglich Antibiotika zu spritzen. Da das linke Hinterbein, vom Knie bis zum Fesselgelenk und das rechte Vorderbein ziemlich massiv angeschwollen war, hatten wir große Sorgen das sich die Sepsis in den Gelenken festsetzt. Dann die Erleichterung am 5. Juni. Der Druck am Vorderbein war scheinbar so massiv das sich ein kleiner Riss in der Haut öffnete und so nun der Eiter abfließen konnte. Die Erleichterung wich Sorge als sich am 6. Juni das Loch vergrößerte.

Also wieder den Tierarzt rufen. Wir waren aber sicher dass zumindest auf Grund der Antibiotikatherapie keine Entzündung entstehen konnte. Therapie des Tierarztes: Mit sanften Wasserstrahl 2x täglich die Wunde reinigen und dick mit Jodsalbe einschmieren. Aber Wunde offen lassen. Die Wunde wurde von Tag zu Tag größer. Nun hieß es durchhalten … Am 11. Juni fiel nun auch der schon lose Hautlappen ab. Nun war oberflächig das ganze innere Röhrbein offen.
Da das derzeitige Behandlungsprogramm nicht anschlug und ich durch meinen Jobwechsel zu einer Ärztin Schwerpunkt Naturheilkunde kam die gleichzeitig durch ihre zahlreichen Afrikaaufenthalte mit MMS arbeitete und auch in ihrer Praxis damit arbeitet fing ich auf Raten der Ärztin mit MMS an. Auch beschloss ich aus dem Bauch heraus das Bein zu verbinden, damit sich Titania ohne erhöhtes Risiko bewegen konnte. Ich wechselte den Verband alle 2 Tage. Jeden Tag goss ich die Wunde mit MMS (Mischungsverhältnis 10:10, dann auf ein 0,3 l Glas – 1:4 mit Wasser) an. An den Verbandswechseltagen spülte ich die Wunde ausgiebig mit MMS und legte auf die Wunde eine MMS getränkte Kompresse. Darüber eine leicht gewickelte Mullbinde und eine selbstklebende Binde. Ab dem 16. Juni habe ich alle 2 Tage ca. 3min mit dem MLT behandelt. Eine längere Nutzung des MLT war nicht möglich da Titania deutlich machte wenn es unangenehm für sie wurde. Das täglich angießen mit MMS habe ich bis zum 25. Juni so gehandhabt. Dann nur noch alle 2 Tage im Zusammenhang mit dem Verbandswechsel mit MMS behandelt. MMS und Verband habe ich bis zum 27. Juli gemacht. Ab da dann jeden Tag nur noch mit dem MLT behandelt.

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Foto vom 25. Juni 2014

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Foto vom 4. Juli 2014
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Foto vom 6. Juli 2014
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Foto vom 11. Juli 2014

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Foto vom 15. Juli 2014

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Foto vom 19. Juli 2014

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Foto vom 27. Juli 2014

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Foto vom 6. August 2014

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16. August 2014
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Hiermit möchte ich nochmal ausdrücklich meinem Lebenspartner und seinem Sohn danken. Ohne die Beiden hätte ich das nie geschafft. Alle paar Stunden Milch geben, Spritzen, Verbände etc. alleine einfach nicht zu bewältigen.
Auch ein riesen Danke an Familie Grell von Prosaani dass ich das MLT zur Verfügung gestellt bekommen habe.
Franziska Finkel

 

Innovationsassistentin – EEG (Elektroenzephalographie)

Durch eine kontinuierlich verbesserte medizinische Betreuung, eine artgerechte Haltung sowie eine ausgewogene Ernährung erreicht eine Vielzahl von Pferden mittlerweile ein Alter von weit über 20 Jahren. Zwangsläufig ergeben sich daraus auch Altersbeschwerden, die den Bewegungsapparat, das Kreislauf- und Hormonsystem und auch das Zentrale Nervensystem betreffen.

Ein Gefäßverschluss oder eine Blutung im Gehirn des Pferdes führt beispielsweise zu einer einseitigen Sehstörung oder motorischen Einschränkung. Oftmals wird ein Schlaganfall nicht diagnostiziert, denn die Erfahrung mit dieser Art von Notfall ist sehr eingeschränkt.

Durch den Einsatz eines mobilen EEG können die medizinischen Prozesse der Gehirnaktivität am Pferd effektiv und optimal untersucht werden. Hinweise auf eine Gehirnentzündung (Enzephalitis), erhöhten Hirndruck sowie Gehirntumore werden eindeutiger diagnostiziert und degenerative Prozesse können durch eine genauere Therapie besser behandelt werden.

Bisher wurden die Patienten der Computertomografie (CT) oder der Kernspintomografie bzw. Magnetresonanztomografie (MRT) ausgesetzt, um eine Gehirnschädigung zu diagnostizieren. Diese Untersuchungsmöglichkeiten sind ausschließlich stationär in Kliniken vorhanden. Die Tiere dürfen sich während der Untersuchung nicht bewegen und werden entweder mit einem starken Beruhigungsmittel behandelt oder in Narkose versetzt.

Die Anwendung eines geeigneten mobilen EEG-Verfahrens kann das Krankheitsbild ausreichend definieren und ermöglicht es, ohne den Einsatz von Betäubungsmitteln und möglichen Nebenwirkungen, eine medizinisch korrekte Diagnose zu erstellen. Zudem wird der Streßfaktor für das Pferd minimiert, da die Untersuchung in seiner gewohnten Umgebung stattfindet.

Der mobile Einsatz reduziert die Verwendung großer ortsgebundener Medizintechnik erheblich und gibt jedem Pferdebesitzer die Möglichkeit, diese Form der Diagnostik für sein Tier zu nutzen und damit die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen.

In diesem Projekt erweitert die ProSAANI GmbH unter der Leitung von Martin Grell ihre Möglichkeiten für die Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen des Zentralen Nervensystemes von Pferden. Unsere Kollegin Lena Bollinger führt bei Verdacht auf eine Erkrankung des Gehirns Untersuchungen mit einem mobilen EEG durch und dokumentiert die Ergebnisse im Rahmen Ihrer Forschungsarbeit.

Der Einsatz eines mobilen EEG-Verfahrens wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg gefördert.

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HorseVetMed – Telemetrische Veterinär-Medizintechnik

Im Humanbereich ist die Telemedizin seit vielen Jahren Gegenstand der Forschung und Entwicklung. In der Veterinärmedizin sind solche Entwicklungen bisher erst in Ansätzen vorhanden. Daher beruht die Beurteilung der Gesundheit von Tieren heute in der Regel noch auf Einzelergebnissen. Eine komplexe Überprüfung aller wichtigen Vitalfunktionen für die Diagnostik wird zudem dadurch erschwert, dass viele Tiere – vor allem Pferde – oft nur eine relativ kurze Untersuchungszeit erlauben. Durch Aufregung in einer ungewohnten Umgebung mit grossen technischen Geräten können Untersuchungsergebnisse und Vitalwerte zusätzlich verfälscht werden. So ist ein ganzheitlicher Überblick über den gesundheitlichen Zustand eines tierischen Patienten bisher oft nur schwer möglich und ist sehr von dem individuellen Erfahrungsschatz des einzelnen Tierarztes abhänig.

Um diese Situation zu verbessern entstand von dem FEI Tierarzt Martin Grell und dem Professor Dr. Wolfgang Weinert ( Univerität Halle) der Plan, auf Grundlage von über Jahrzehnte gesammelten klinischen Daten von Pferden ein modernes Diagnose- und Therapiesystem zu schaffen. Die Kooperation zwischen Klinikern (Univerität Leipzig), Praktikern (ProSaani GmbH) und Firmen, die entweder Kenntnisse in der Datenübertragung, der Erstellung von Algorithmen und dem Betrieb geeigneter medizinbasierter Server haben, oder neuartige nichtinvasive Sensoren entwickeln ( Ifak GmbH und Haynl GmbH). Sie  bilden die wissenschaftliche und technologische Basis dieser Initiative.

Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer offenen, erweiterbaren Plattform zur digitalen Diagnose- und Therapieunterstützung in der Veterinärmedizin. Dafür werden Erkenntnisse aus den technischen Bereichen der Humanmedizin und der veterinärmedizinischen Forschung genutzt.

Die Initiative besteht aus vier Teilprojekten:

  • „Klinische Diagnostik und Therapie Controlling“ (Universität Leipzig)
  • „Ambulante Diagnostik und Therapie Controlling“ (ProSaani)
  • „Entwicklung telemetriefähiger Sensorik für das Myoelektrische Modell“ (Haynl Elektronik)
  • „Entwicklung des Diagnose- und Therapieservers sowie telemetriefähiger Sensorik für das Biomechanische, Biothermische und Bioelektrische Modell“ (ifak system GmbH)

Das von ProSAANI durchgeführte Teilprojekt beschäftigt sich mit der Verbesserung der Diagnostik für das Pferd im Sport- und Freizeitbereich. Die gewonnen Erkenntnisse bilden die Basis für ein kontinuierliches Monitoring der Vitalfunktionen des Patienten Pferd. Die Bewertung der in der ambulanten Versorgung untersuchten Krankheitsfälle als Basis der Diagnosefunktionalität der Technologieplattform ist ein weiterer wesentlicher Projektteil.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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Herzdiagnostik im digitalen Zeitalter

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Nicht jede Abweichung im Herzton entspricht einer krankhaften Veränderung und muss daher zwangsläufig zu geringerer Belastbarkeit führen. Auch können Pferde je nach Disposition und Trainingszustand Veränderungen individuell kompensieren. Für die Einschätzung der Belastungsgrenzen im Distanzsport wurde daher nach einer Möglichkeit gesucht, genauer zu diagnostizieren und Untersuchungs-Ergebnisse archivieren und reproduzieren zu können.
Seit 1972 ist die akustische Untersuchung mittels Phonocardiographie nach Störri/Lehmann bekannt. Sie bietet die Möglichkeit, das Gehörte digital aufzuzeichnen und auf den Computer zu übertragen. Die Visualisierung der Herztöne und Archivierung zu Zwecken der Vergleichbarkeit stellt dabei eine deutliche Erweiterung der diagnostischen Möglichkeiten dar. Phonocardiographie ist auch ambulant einsetzbar, mit reproduzierbaren Ergebnissen jedoch nur unter Standardbedingungen.

Die Möglichkeit, subjektive akustische Eindrücke sichtbar zu quantifizieren objektiviert die ambulante Herzdiagnostik. Daher arbeiten wir daran, diese Untersuchungsmethode weiter zu entwicklen.

Hier können Sie einen Bericht über den verbesserten Heilungsverlauf mit MMS und MLT lesen:

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